Vitamin C – und das Kollagen

Posted By: Krzysztof Nowak In: Kollagen-Blog Comment: 0 Hit: 3107

Die Biosynthese des Kollagens (auch: Kollagenogenese) ist ein komplexer Prozess, der sowohl die auftretenden Stufen während der Synthese aller Proteine umfasst, als auch die einzigartigen Stufen, die ausschließlich während der Entstehung der Kollagen-Proteine auftreten. Dieser Prozess findet statt in den Fibroblasten und den Chondrozyten, wo es in diesen Zellen zur biosynthetischer „Produktion“ von vielen verschiedenen Verbindungen und Elementen kommt.

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Dort entstehen u.a. die Komponenten der extrazellulären Matrix der Dermis, Enzym-moleküle (Signalmoleküle und andere) und Elemente, die spätere Kollagen- und Elastinfasern ergänzen.

Die Kollagenogenese beginnt mit der Erschaffung aus den Ribonukleinsäuren (nuclear RNA) – einer Pro-Kollagen-RNA-Matrix. Mit Hilfe dieser Matrix kommt es in dem Zytoplasma des Kerns von Fibroblasten oder Chondrozyten zu einer Synthese der Polpeptide, der alpha-Ketten, die in der Regel aus 100-350 Aminosäuren bestehen.    Der gesamte Prozess ist abhängig von der Anwesenheit der jeweiligen Enzyme, Mikroelemente wie Eisen und Kupfer, aber auch von der Anwesenheit der Askorbinsäure (Vitamin C).

Vitamin C ist bekannt für seine positive Wirkung auf den Organismus im Allgemeinen,  und eine Supplementation ist schon sehr weit verbreitet. Es gibt eine wachsende Sensibilisierung der Verbraucher bei der Suche nach natürlichen, bioorganischen Formen dieses Vitamins, bei gleichzeitiger Vermeidung billiger Tabletten, die industriell synthetisierte Askorbinsäure beinhalten, die schlecht resorbiert wird.

Als Hauptvorteil des Vitamin C wird eine positive Wirkung auf die Verbesserung der Immunität betrachtet, weil, auch wenn es Infektionen nicht direkt verhindert, reduziert es erheblich das Risiko und verkürzt ihre Dauer.

Unterdessen eine der wichtigsten Aufgaben von Vitamin C im Körper ist die Unterstützung der Synthese von Proteinen, darunter auch des Kollagens. Aufgrund der Tatsache, dass der menschliche Körper Vitamin C nicht produziert und nicht speichert, sondern es aus der Nahrung bezieht, ist es sehr wichtig für eine ausreichende Menge in Lebensmitteln und Getränken zu sorgen. Eventuell über eine Supplementierung des Vitamins, zu 100% natürlichen Ursprungs.

Vitamin-C-Mangel blockiert nicht nur die Kollagensynthese, sondern erhöht auch das Risiko für viele Krankheiten. Zu den Symptomen des extremen Mangels an Vitamin C, also der Krankheit, die als Skorbut bekannt ist, können erwähnt werden u.a. zahlreiche Läsionen der Haut, der Blutgefäße, der Schleimhäute, des Zahnfleisches und sogar der Zahnverlust.

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DIE ROLLE VON VITAMIN C

Für eine einwandfreie Biosynthese von Kollagen ist eine geeignete Menge von Vitamin C erforderlich. Wenn dies so ist, dann schließt sich der Prozess der Hydroxylierung von Prolin und Lysin (es entstehen zwei neue endogene Aminosäuren: Hydroxyprolin und Hydroxylysin) und die Spirale des Kollagens (dessen Konformation die Moleküle des entstehenden Kollagens aufnimmt) – erzeugt korrekte und entsprechend starke Bindungen. Dann verbinden sich die Spiralen in ein Triplet, und man spricht über Triple-Helix. Über Tropo-Kollagen. So fängt es an, und ohne eine Sättigung des Raumes um die Fibroblasten mit Vitamin C – treten solche Prozesse nicht auf oder sind extrem beeinträchtigt.


Vitamin C hat auch einen großen Einfluss auf die endgültige Form und entsprechende Struktur aller Fasern, die aus Kollagen gebaut sind. Übrigens nicht nur der Fasern. Kollagen – der Hauptbaustein des Bindegewebes – befindet sich eigentlich im ganzen Körper: in Knochen, Zähnen, Fasern, Sehnen, Gelenken, Haut, Hornhaut, Muskeln und Blutgefäßen. Die richtige Menge an Kollagen, also indirekt auch des Vitamins C, sorgt für eine rasche Regeneration der beschädigten Gewebes, somit z.B. Beschleunigung der Wundheilung und Frakturen, Absorption von Prellungen und Blutergüssen, stoppt Blutungen und Einblutungen, usw.

Unbestreitbarer Vorteil von Vitamin C, ist seine stimulierende Auswirkung auf das Immunsystem im Organismus. Nichts ist so wirksam bei der Stimulation des Wachstums und die Effizienz der Immunzellen T und B sowie anderer weißen Blutkörperchen, deren Funktion ist die mikrobiellen Krankheiten zu bekämpfen, wie das Vitamin C. Von der ausreichenden Menge und Bioverfügbarkeit von Vitamin C, die dem Körper zugeführt wird, hängt auch eine reibungslose Funktion des kardiovaskulären Systems, insbesondere des Herzens. Vitamin C hat einen direkten Einfluss auf die Regulierung der Cholesterinproduktion in der Leber und dessen Umwandlung in die ausgeschiedenen aus dem Körper Gallensäuren.

 

   

Übersetzung und © by Krzysztof Nowak

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