13.06.2016 - Wieviel Kollagen ist im Kollagen? Welches Vitamin ist besser?

Posted By: Krzysztof Nowak In: COLWAY Newsletter 2016 Comment: 0 Hit: 762

So lange wie die Geschichte von Colway ist, so lange ist die Geschichte dieser Fragen. Wieviel Zucker ist im Zucker, also wieviel „Prozent“ Kollagen ist im Natürlichen Kollagen? „Denn in einer Werbung wurde gesagt…“. „Und wie ist es mit dem linksdrehendem Vitamin, den gazeta.pl schrieb, dass es solches nicht gibt…“

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Liebe Leser von „Lächeln von Colway”! Das Wort KOLLAGEN ist sehr weit gefasst, und ihr wollt, dass dieser Begriff wie ein Urmeter in Sèvres ist und dass es immer dasselbe bedeutet.

In dem Begriff „Kollagen” können wirklich viele Bedeutungen hineinpassen. Biochemisch gesehen: kann es eine mikroskopische Peptiden-Konstruktion sein, die jedoch bereits eine räumliche Struktur besitzt, typisch für die primären Kollagen-Proteine - so wird dies in der Literatur genannt.

Solche Aggregate bilden übrigens die Gel-Masse uns hervorragend bekannten Produkte: Kollagen Native (Pure, Gold, DNA). Es kann aber auch eine Kollagenfaser sein, welche die letzte Evolutionsetappe dieser Proteine im Organismus der Wirbeltiere ist. Von der winzigen Helix bis zur Faser, die man bereits (z.B. im Auge) gut beobachten kann – ist eine Entfernung des ganzen Raumes des Mikrokosmos. Als Kollagen bezeichnet man, außer seine bioaktiven Formen, auch Kollagenproteine, die sich außerhalb des Organismus der Erzeuger befinden, gewöhnlich sind das Hydrolysate, und falls es mal einen Marketing-Mann die Phantasie zu weit trägt, dann auch die Gelatine. In manchen spanischsprachigen Ländern wird so auch der Darm für die Wurst genannt.

Es gab mal (übrigens dumm und verlogen) eine polnische Werbung, die mit den Worten anfing: „Das eine Kollagen ist dem andren Kollagen nicht gleich...”. Unter uns gesagt, das, was da dem Kunden empfohlen wurde, passte nur schwer in dem Begriff Kollagen. Sie fing jedoch gut an: „Das eine Kollagen ist dem anderen Kollagen nicht gleich“.

Wieviel Prozent Benzin ist im Benzin? Eine sinnlose Frage, nicht wahr? Schon mal deswegen, weil man den Wert vom Sprit in Oktan misst. „Papa, wer wird gewinnen – Dinosaurier oder Panzer?“ Für ein Kind erscheint diese Frage ebenso sinnvoll, wie für hunderte von Menschen, die mich per E-mail anschreiben, ihre Frage nach dem Kollagen sinnvoll erscheint. Was macht es schon, dass ein Dinosaurier niemals mit einem Panzer konfrontiert wird? Was mach es schon, dass rein biologisch betrachtet, NIEMAND außer uns der Kosmetik-Welt ein Kollagen bietet, sondern ein „Peptiden-Aas”? In letzter Zeit kam eine Mode auf derartige Fragen: „warum ist 1000x mehr Kollagen im Beutel mit Vitamin C, als in der Colvita-Kapsel?“ Nun ja…? Ich kann mich an bessere Fragen aus meiner Kindheit erinnern: „Wer war einer der größten (wichtigsten) Menschen – und warum Lenin?“.

Womit unterscheidet sich der Frosch? „Aber von was?“ – fragen wir instinktiv. Genauso ich, gefragt nach Kollagen, versuche zu erfragen, ob der Fragesteller weiß, wonach er fragt. Und konkret, ob bei der Benutzung des Wortes „Kollagen” in seiner Frage, er sich seiner immensen Menge von Bedeutungen bewusst ist. Meistens ist er es nicht. Oh, jemand, der an unserem Angebot interessiert war, warf ihm etwas zu und er schmiedet daraus eine Frage.

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Dann versuche ich also oft sehr ernst und geduldig zu erklären, dass es in der Biochemie nur ein Kriterium gibt, mit dessen Hilfe man versuchen kann auf diese, eigentlich sinnlosen, Fragen zu antworten, welche versuchen die absolut physikalisch verschiedenen Substanzen "auf Teufel kommt raus“ zu vergleichen, welche nur eine Sache (und auch sehr konventionell) verbindet: die Art, wie es die Menschen benennen. Solches Kriterium kann eine Messung sein, z.B. der Menge der Hydroxyprolin-Einheiten (eine Aminosäure, die ausschließlich im Kollagen vorkommt) in einer Volumeneinheit – z.B. ein Mikroliter, oder einer Gewichtseinheit – z.B. ein Mikrogramm. Nach dieser Argumentation schmollt sich die Frau, denn sie versteht es nicht. Sie hätte gerne, dass ich ihr beweise, dass ein Mikro-Hund der Rasse Yorkshire Terrier nicht mehr „offensiv-defensiv“ ist, als ein 100 Kg Brytan (große polnische Hunderasse).

Warum quellt mich diese Frau so? Weil beide Hunde „Asor“ heißen. Übrigens habe ich vor kurzem einen York kennengelernt und er war tatsächlich „offensiv-defensiv“. Es hat angegriffen und ich musste verteidigen.

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Es macht überhaupt keinen Sinn, liebe Freunde, das „Kollagen” in Supplementen für ein paar Zloty, mit einer auf der Welt einmaligen Form von vollständig anabolisierenden Aminosäuren, welche ein biologisch aktives und lebendiges Kollagenhydrat bilden, das während seiner molekularen Entwicklungsstufe gewonnen wird und eine Dreifach-Helix-Konformation beibehält, und als nächstes einer Gefriertrocknung unterzogen wird, zu vergleichen.

Also – mit dem Inhaltsstoff unserer Colvita. Mit einem einmaligen solchen Inhaltsstoff auf der Welt – fügen wir noch hinzu, in einem einmaligen solchen Präparat auf der Welt!

Leider genauso wenig Sinn hat der Vergleich einer riesigen, denn einer sogar Tausend-Milligramm-Portion des hydrolisierten Lachs-Kollagens, welches Bestandteil von „Vitamin C mit Kollagen“ ist – einem Produkt aus dem Angebot von Colway International. In der Biochemie ist 2+2 nicht gleich vier. Vom Nägelkauen wachsen niemandem besser die Nägel, und vom Verzehr des Kollagens hat niemand mehr Kollagen. Vom Verzehr eines 2 Kg Knöchels wird es sicher 100x weniger davon entstehen, als wenn man nur etwas Haut vom Knöchel isst, dafür aber jeden Tag drei Monate lang.

Wenn man es ganz eng fasst, sieht die Wahrheit so aus: es gibt nicht so etwas, wie eine „Supplementierung mit Kollagen“. Dieses äußerst empfindliche Protein wird (außer bei der Hydratation mit der patentierten Methode von A. Frydrychowski) „getötet“. Und selbst wenn es nicht so wäre, würde das die Magensäure machen! Wenn wir also von einer „Prokollagen Diät” sprechen (Haut, Faszien, Knorpeln, Pasteten, Gelees oder sogar absolut unberechtigt verbannte, daraus gemachte, Würstchen), wenn wir von einer „Supplementierung mit Kollagen“ reden, meinen wir in Wirklichkeit eine Ernährung und Supplementierung mit Aminosäuren dieser Art, welche die Kollagenproteine mal aufgebaut haben. Es wurde nachgewiesen, dass diese den Anabolismus aufzeigen, also erstreben im Organismus des Wirbeltiers, das sie gefressen hat, ähnliche Zellen aufzubauen, aus welchen es selbst dissimilierte. Stammende von anderen Proteinen Aminosäuren zeigen eine Tendenz zum Katabolismus auf und im Endeffekt wandeln sie nicht zu neuen Proteinzelle um, sondern zur Energie. Wonach sie zum großen Teil der Masse in unserem Abführsystem landen.

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Ist es möglich dies jedes Mal zu erklären? Ist es nicht. Selbst, wenn man so viel Geduld hat, wie ich es habe. Selbst, wenn ich zum lesen des Buches von S.A. Batieczko ermuntere, wo alles genau beschrieben ist. Denn als ich es mal schön erklärt habe, fragte die Frau mit einem Lächeln wiederholt:

„Na gut Herr Jaroslaw, wozu dann sollen wir Colvita essen, wenn es in dem neuen Beutel mit Vitamin C, 1000x mehr Kollagen und 6x mehr Vitamin C drin ist?“

Versteht ihr, dass man in diesem Moment eine Psychiaterhilfe brauchen könnte?

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Ja. Im Gewichtsmaß ist da 1000x mehr Kollagen drin. Ich hoffe, dass der Organismus des Konsumenten von diesen 1000mg anabolisierenden Aminosäuren so viel assimiliert, wie von einer täglichen Portion Colvita. Hoffnung, aber nicht die Gewissheit. Deshalb sind in diesen fantastischen Beuteln ganze 1000mg von diesem Substrat.

Wahrlich sind 6x mehr Vitamin C in diesem, eben auch dadurch, hervorragendem Beutel, als in der „Vitamin C-olway“ Kapsel. Es ist schließlich ein anderes Vitamin C. Genauso, wie anderes Kollagen in diesem Produkt drin ist. Ob besser? Das weiß ich nicht. Mit Sicherheit im Prozess der Extraktion – verliert das Vitamin C aus Wildrose bei späterem Faktor der Bioverfügbarkeit mehr, als die unglaublich „aggressiven“ Vitamine, die aus Pflanzentrieben gewonnen werden. In unserem Fall sind es Buchweizen-Keimlinge. Andererseits jedoch ist das Extrakt aus Rosa canina auf 70% des natürlichen Vitamin C-Inhaltes standardisiert, wo die Buchweizen-Keimlinge, oder Citrus aurantium auf max. 42%.

Ich weiß nicht, welches Vitamin C aus dem Colway Angebot besser ist, liebe Freunde. Genauso wie ich nicht weiß, welcher Wein besser ist: italienische Chianti oder französische Bordeaux. Für mich ist nämlich das georgische Marani das Beste. Und besonders das Kindzmarauli Jahrgang 2013 aus Kakheti.

In den Produkten „Vitamin C-olway”, „Colvita” sowie „Vitamin C mit Kollagen” (in Beuteln) befinden sich absolut verschiedene Inhaltsstoffe! Alle sind natürlich. Auf verschiedene Art gewonnen, in verschiedener Dosis und von verschiedenen Zulieferern. Alle in höchster, erhältlicher Qualität.

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„Warum also entstand dieses letzte Produkt bei Colway International – Herr Vorsitzender?“ Deshalb, weil Colway International eine andere Firma ist, als Colway. Sie verfügt über separates Management, Strategie, Finanzplan und Angebot. Sie hat auch ausländische Märkte, die dieses Produkt forderten. Weil auch wir manchmal Misserfolge haben und solches war ein missglücktes Experiment der Verbindung von natürlichem Vitamin C aus Buchweizen und Bitterorange – mit lebendigem Kollagen in Gel-Form. Uns leitete die Fantasie und der Wunsch noch etwas zu haben, was niemand anders auf der Welt fähig ist zu machen. Es stellte sich jedoch heraus, dass auch wir die natürlichen Vitamine mit einem Nicht-Hydrolisierten, „lebendigen” Kollagen nicht verbinden können. Dass diese Produkte konkurrieren? Wer das Buch von Batieczko sowie mein Buch „Vitamin C-olway” gelesen hat, der weiß es gut, dass sie mit dem Inhalt nicht konkurrieren. Es sind unterschiedliche Produkte. Hervorragend anders. Konkurrieren sie in euren Köpfen? Diese sind nicht die ersten. So ist die heutige Welt, voll von Verlockungen, in dem echte Leckereien den Geruch von exquisiten Delikatessen durchringen. Und hinter dem Rücken eines gutaussehenden Mannes, taucht ein anderer auf – teuflisch gut aussehend und auch noch überwältigend dreist. Mit den Frauen ist es gar nicht anders, und ich muss prallen, dass ich dieses Feuilleton am Promenadentisch in Cannes fertig schreibe – einem einzigartigen in der Weltskala Marktplatz der Eitelkeit! Einzigartig in seiner Klasse genauso, wie unsere Vitamine C. Die in Kapseln und die in Beuteln.

Die letzten zwei Absätze widme ich einem verwandten Thema, dass ich anfangs erwähnt habe. Eine weitere Kampagne gegen die natürlichen Vitamine hat begonnen. Es kommt ein weiteres interessantes Verbot: der Erwähnung in der Beschreibung von Vitamin C des Wortes „linksdrehend“. Es ist interessant, denn in den Früchten oder in der Leber entstehendes Vitamin C ganz einfach solche Chiralität hat, was niemand anzweifeln kann. Nur, dass… die hier herrschenden Verordnungen… eine Existenz von natürlichem Vitamin C in Nahrungsergänzungsmitteln überhaupt nicht vorsehen. Die für den Umlauf zugelassen, deuten die sieben Formen von synthetisierten an, also Askorbinsäure (E300), L-Askorbinsäure sowie fünf ihrer Estern (Ascorbate). Über das natürliche, dass nicht im chemischen Reichstein-Prozess hergestellte Vitamin C, über ein Vitamin, welches nicht aus Mais hergestellt wird (welches sie während des Wachstums nicht enthält!) erwähnen die aktualisierten Verordnungen kein Wort  http://gis.gov.pl/images/bz/prawo/rozporzadzenie_suplementy_diety_91_596.pdf

Wie schockierend auch immer es klingt – lest den Link! – das Gesetz berücksichtigt keine Produktion von Nahrungsergänzungsmitteln, weder aus der Biomasse, noch aus Pflanzen- oder Gemüseextrakten. Als ob es solche gar nicht gäbe! Somit wurden sie bereits den chemischen Formen „untergeordnet“ in diesem Sinne, dass wenn das Normativ als schädlich irgendeine Menge von irgendeinem Vitamin anerkennt, dann wird automatisch genauso schädlich eine gleiche Menge von ihr z.B. in einer Frucht anerkannt.

Der Unterschied ist nur der, dass man die Früchte nicht kennzeichnen muss, somit kann man die „gesundheitsfördernden Erklärungen“ über sie nicht verbieten, welche – o Schreck! – sie nicht besitzen. Unsere Welt ist verrückt geworden.

Die Medien tun so, als ob es ein Vitamin C zu 100% aus Biomasse auf dem Markt nicht gibt und sie verbreitern stur die These, dass die „Linksdrehbarkeit” nicht zu prüfen sei, und außerdem hat das keine Bedeutung.

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Kurz gesagt rate ich folgendes: hören wir auf über die „Linksdrehbarkeit” zu streiten. Es versteht sowieso kaum jemand dessen Sinn. Wir werden die Netzwerke und die Verbraucher nicht aus ihrer Chiralität, Enantiomeren und Stereoisomerie herausbilden. Wer sich dafür interessiert – dem empfehle ich mein Buch „Vitamin C-olway”. Die Wahrheit sieht so aus, dass es auf dem Markt bereits viel von synthetisiertem linksdrehendem „C“ gibt und der Fakt ist auch, dass manche Hersteller sich auf den Etiketten die Linksdrehbarkeit „dazu schrieben“, weil sie es ausnutzten, dass es niemand tatsächlich überprüft. Das Hauptattribut von unseren Vitaminen C ist das, dass sie zu 100% aus pflanzlicher Masse, und das in höchster Qualität, hergestellt worden sind. Standardisiert auf einen sehr hohen Gehalt von Vitamin C. Ob es jetzt die Buchweizenkeimlinge oder Wilder Rose ist – von solchen Produkten gibt es wirklich nicht viel auf dem Markt.

U.a. deshalb, weil man sie nicht mit hohen Margen belegen kann, wie C6H8O6 in Kristallform oder ihre Derivate.

 

Jarosław Zych

COLWAY-Vorsitzender und Chefredakteur von Newsletter

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© Krzysztof Nowak - Veröffentlichung nur mit Angabe der Quelle www.kollagen-colway.eu

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