02.01.2019 - Eine ungewöhnliche Frau in Indien, zwei schwedische Enthusiasten, zwei Gymnasien, COLWAY-Manager und andere...

Posted By: Krzysztof Nowak In: COLWAY Newsletter 2019 Comment: 0 Hit: 257

Eine ungewöhnliche Frau in Indien, zwei schwedische Enthusiasten, zwei Gymnasien, COLWAY-Manager und andere Geflechte menschlicher Schicksale ...

Vor vier Jahren, im Jahr 2014, Hendrik Ludrup und Sven Carlsson, schwedische Autoren des Antrages auf ein Europäisches Patent für „die Methode der Gewinnung von Piperin, welche die Assimilation von Carotinoiden vervielfacht (…)“ – bei ihrer Pilgerreise rund um die Welt, auf der Suche nach einem ökologisch vollkommen sauberen Pfeffer mit einem hohen Piperingehalt, das sie für ihr Experiment benötigten – trafen im indischen Kerala eine außergewöhnliche Frau, Olga Richards…

Sie erzählten mir von ihr, aber damals faszinierte mich die Geschichte noch nicht genug, um sie mit euch zu teilen ...

Hendrik Ludrup und Sven Carlsson sind Enthusiasten. Ihre Leidenschaft gab uns, den Menschen bei COLWAY, ein fantastisches Produkt für die Gesundheit, Axanta. Wahrscheinlich die beste unter den erhältlichen in der Gruppe der Nahrungsergänzungsmittel – Astaxanthin-Quelle. Warum sind wir dieser Meinung? Weil Axanta auch das Piperin enthält, jedoch ein ungewöhnliches Piperin, welches die Bioretention von Carotinoiden (einschließlich Astaxanthin) enorm steigert.



Hendrik und Sven besuchten früher das in Schweden bekannte Gymnasium - die „Nr. 1“ Calmare Internationella Skola und fuhren zu Besuch einer Partnerschule, eines "Gymnasiums" in Danzig, auch „Nr. 1“. Beide Gymnasien, das schwedische und das polnische, haben namhafte Absolventen hervorgebracht. Politiker, Schriftsteller, Künstler. In Danzig solche wie: Alexander Hall, Donald Tusk, Rudi Schubert, sowie viele talentierte junge Sportler, insbesondere Handballspieler und Tischtennisspieler. Sie schufen die Anfänge ihrer eigenen Umweltkulturen, aus denen Charaktere wie Bogdan Wenta hervorgingen - ein herausragender Handballspieler und -trainer, wie der Danziger Weltmeister: Andrzej Grubba und Leszek Kucharski. Und aus Kalmar kamen damals zu Besuch auch zukünftige Weltmeister des Sports wie Erik Lindh, Jan Ove-Walder und Magnus Wislander – der beste Handballer der Welt in der Geschichte dieser Disziplin.

Ich hatte das Vergnügen, sie alle zu treffen, weil ... ich auch mit diesen Jahrgängen das 1. Gymnasium in Danzig besuchte. Und ich hatte die Gelegenheit, Magnus Wislander - einen Freund von Sven und Hendrik - kennenzulernen. Und die Frau von Bogdan Wenta – Iwona, natürlich auch eine Absolventin des Gymnasiums Nr. 1 – ist seit vielen Jahren eine COLWAY-Managerin.

Eigentlich sollte es über die außergewöhnliche Frau Olga Richards sein – die wegen ihrer polnischen Herkunft wunderschön polnisch spricht. Nun, jetzt kommt es….

Mitte September 2018 bekam ich von Iwona Wenta solchen Brief: „Jaroslaw,

Ich möchte mit dir das Abenteuer meiner letzten Reise teilen, welches das Kennenlernen unserer außergewöhnlichen Landsfrau war. Da ich dich und viele Colway-Geschichten kenne, dachte ich, dass dieses Thema dich interessieren könnte.

Wir haben Olga in Indien getroffen, in Kerala, und haben viel Zeit mit ihr verbracht.
Wir sind beeindruckt von dieser Frau, die in Indien ihr Ding machte. Unter traumatischen Umständen und aus gesundheitlichen Gründen verwandelte sie sich vom Innenraumarchitekt zu einem Bio-Bauer in der indischen Provinz.


Vor elf Jahren erwarb sie mehr als ein Dutzend Hektar Land neben dem von der UNESCO für ihre jungfräuliche Reinheit und außergewöhnliche Artenvielfalt ausgezeichneten Gebiet. Wir hatten die Gelegenheit, die Früchte ihrer Arbeit zu essen, d.h. Kurkuma, Pfeffer, Ingwer, Muskatnuss und viele andere Gewürze, Blätter und Wurzeln, von deren Existenz wir nicht einmal wussten. Ich bewundere ihre Entschlossenheit und ihr Unternehmertum, und dazu „senden wir auf denselben Wellenlängen” = Natur.
Olga kooperiert mit dem staatlichen Ayurveda-Krankenhaus in Trivandrum und dem Manatheerem Ayurvedic Center, wo wir bereits zum zweiten Mal die Ferien verbracht haben.

Mit anfänglicher Skepsis gegenüber der Naturheilkunde haben wir, also auch unser Sohn (zukünftiger Arzt) und seine Freundin (auch Medizinstudentin), dieses Krankenhaus besichtigt und mit den Ärzten und den Residenten gesprochen. Wir haben gesehen, wie ayurverdische Medikamente entstehen und wirken, was uns sehr beeindruckt hat.

Aufgrund der ökologischen, traditionellen Art des Anbaus, der Bearbeitung, der Ernte und der Verarbeitung (insbesondere Kurkuma), ist es das Ziel von Olga, Abnehmer zu finden, die es für medizinische Zwecke verwenden werden.
Die Geschichte von Olga ist eine Geschichte über Menschen, die an ihre Leidenschaft und Lebensprojekte glauben.
Über solche Menschen, wie Du, Jaroslaw.

Ich füge Materialien über sie bei. Zum Schluss eine interessante Einzelheit. Weiß Du was für eine angenehme Überraschung es ist, wenn man am Ende der Welt, in einer indischen Provinz, Colway-Produkte trifft? Olga kennt Colway sehr gut, besitzt und verwendet unsere Kosmetika. Ihre gute Bekannte ist unser Vertriebspartner. Es ist eine dieser Personen, die stolz darauf sind, polnische Qualität in der fernen Welt zeigen zu können. Und was für Olga Qualität bedeutet, liest Du in der beigefügten Reportage.

Ich grüße Dich herzlich!
Iwona”



Wir es jemand glauben wollen, dass ich drei Tage nach Erhalt dieses Briefes Sven Carlsson in einer kleinen Apotheke… in Koleczkowo (red. wo sich auch die COLWAY-Zentrale befindet) getroffen habe, die vielleicht von 30 Kunden pro Tag und einem Ausländer in einem halben Jahr besucht wird? Was hat er dort gemacht? Seine Bekannte von ihren Gymnasium-Treffen zog von Danzig nach Koleczkowo. Genauso, wie ich früher.

Heute hat mich diese Geschichte so fasziniert, dass ich sie mit Euch teilen möchte, obwohl anscheinend nichts Sensationelles dabei ist. Ist es sicher so? Wie viele Menschen unter uns würden für den Raum seines Lebensprojektes eine „Karriere” eines indischen Landwirts wählen? Besonders in der „Zero Budget Natural Farming“ Convention? Verbindet man so etwas nicht unmittelbar mit monströsem Elend, tödlichem Klima, Schweiß, Gestank und zweifelhaften Aussichten?
Welche Willensstärke muss man haben, um an einem solchen Ort und auf diese Weise ein neues Leben zu beginnen? Fühlt die Atmosphäre der Geschichte über Olga, die in unterstehenden Reportage festgehalten wird.

Für mich in dieser Geschichte, obwohl es an sehr verschiedenen Orten passiert, auch weit weg, wo der Pfeffer wächst – charmant sind die unzähligen, kleinen Assoziationen, Verkettungen von Umständen und menschlichen Schicksalen, die bei mir manchmal den Eindruck erwecken, dass Colway zu mir mit jeder Bekanntschaft zurückkehren kann, aus hinter jeder Ecke und jeder Palme auftauchen kann… Die Menschen bei Colway werden auftauchen und verschwinden, aber auch wiederkommen, wenn auch nur in Erinnerung. Es wird viele von uns geben, bei denen dieses gesellschaftliche Phänomen, das wir gemeinsam erschaffen, eine bleibende Spur hinterlassen wird… Sei es nur als eine Episode…

Sogar die Gestalt der Autorin, der mir von Iwona Wenta zugesandten Reportage (unten), Amélie Weigel "Mani", einer Französin, die im August 2008 ihr damaliges Leben und die Position des Direktors des Kulturzentrums Jean Cocteau verlassen hatte, um für immer nach Indien zu gehen – brachte mir auch zwei starke Assoziationen. Eines mit dem 1. Gymnasium in Danzig und das zweite mit Colway… „Mani“, als sie damals nach Indien flog, brach sie das Herz eines Mädchens, natürlich einer Absolventin des 1. Gymnasiums in Danzig. Beim Packen ihres Rucksacks legte sie zwei Natural Kollagene rein, welche ihr natürlich bereits nach einer halben Stunde nach der Landung am Flughafen Thiruvananthapuram denaturiert sind.
Hat „Mani“ zuerst ihre Familie oder Freunde angerufen? Um sie zu informieren, dass sie sicher angekommen ist? Nein. Sie rief Ewa an, die bitterlich geweint hat…. mit der Frage, wie sie ihre Kollagene noch retten kann. Wie kann ich von solchen Episoden des menschlichen Schicksals wissen? Und wer würde sich nach all den Jahren an sie erinnern? Ich weiß es, weil ich die ganze Geschichte gehört habe. Amelia rief damals Ewa an, ihre Freundin aus anthropologischen Studium an der Universität Lumière in Lyon, damals eine COLWAY-Managerin, welche früher, vor vielen Jahren, meine Sympathie im Gymnasium war.
Viele Jahre vergingen, und Ewa, durch einen weiteren unwahrscheinlichen Zufall, saß in Berlin im Warteraum eines Kosmetikstudios (in dem man auch COLWAY-Produkte kaufen konnte), nahm in die Hand ein verstaubtes INDES-Touristenmagazin, wo das eine einzige Mal, im Juli 2016 eine Reportage über Olga Richards erschien – geschrieben von ihrer großen, enttäuschten Liebe – „Mani“ Weigel.
Dieses Ereignis, ohne eine wirkliche Bedeutung zu haben, ereignete sich jedoch – ihr werdet es nicht glauben – einen Tag nachdem Iwona Wenta den Brief an mich gesendet hat, und einen Tag vor meinem Treffen in kaschubischen Dorf von Sven Carlsson.

Jaroslaw Zych

Olga Richards. Die Entdeckung des Ajurveda

frau_1.jpgVon Amelia Weigel

Das Auto hält an auf dem Pfad und wir setzen die Kletterei zu Fuß fort, zwischen tausenden von grünen Farbtönen, welche dort die üppige Vegetation hat. Der Horizont offenbart sich und zeigt uns eine großartige Aussicht auf die westliche Gatha-Bergkette im Süden Indiens. Auf der einen Seite sehen wir Kerale in der Nähe von Amboori, unweit des Staudamms Dam Neyyar Dam. Auf der anderen Seite gibt es Tamil Nadu und der Berg Agasthiyamalai - ein Gebiet, das von der UNESCO für seine erstaunliche Pflanzenvielfalt ausgezeichnet wurde. Wir gehen durch einen Holzzaun und betreten das Olgas Anwesen. Für sie: „Dieser Ort - es war eine Offenbarung.“ Gelegen auf dem Hügel, Dutzende Hektar Land perfekt gegen die Verschmutzung von außen geschützt. Plötzlich kommt ein Monsun, der nach einem heißen Sommer immer möglich ist, und zwingt uns in eine provisorische Hütte, mit Steinfundament aber nur Lehmwänden, zu flüchten. Vor uns liegen die Kokosnussstämme der Terrassenplantage. Der Regen hört auf und eine absolute Stille kehrt ein. Und die Luft ist unglaublich sauber und frisch.

Kleine, schlanke Figur, leichte und grazile Bewegungen. Ich frage mich einen Moment, wie diese Frau, die zart und elegant aussieht, sich als Farmerin und Besitzerin einer Bio-Plantage im Herzen Indiens gefunden hat. Ihre glänzenden Augen und ihr Lächeln lassen uns die Ausstrahlung, Entschlossenheit und Stärke der Menschen erkennen, die an ihr Lebensprojekt glauben.

Ihre Kerriere

frau_2.jpgEntschlossenheit – dies ist das Wort, das Olgas Weg am besten zusammenfast. Polnischer Abstammung, mit Beimischung von deutschem, russischem und französischem Blut – man kann sich verirren! Reisen sind seit ihrer Kindheit der Rhythmus ihres Lebens. Vielsprachig und an allem interessiert.
Es gab eine Zeit ihres Aufenthalts in Europa, dann kam Asien, anfangs als Angestellte, dann auf eigene Rechnung.

Sie entdeckt Indien, arbeitet für einen saudischen Prinzen, der dort seine Villen einrichtet, und schickt sie nach Rajasthan (Norden), wo Olga eine Gesundheitskatastrophe trifft.

Vor der Reise nach Indonesien wurde ihr Impfstoff schlecht injiziert, was zu einer Nebenreaktion führte. Olga ist fast gelähmt und hat Angst vor Multipler Sklerose.

Sie bricht nicht zusammen und beschließt in die Welt zu fahren, um eine Lösung für ihr Problem zu finden. Von New York bis Singapur, schließlich findet sie in China ein wundersames Heilmittel in der medizinischen Akupunktur: „Die Methode hat mich buchstäblich verwüstet, aber nach 48 Stunden verschwanden alle meine Symptome.“

Wer würde sich nach einer solchen Erfahrung nicht für alternative Medizin interessieren?

Ihre Freunde, die Forscher aus Rajasthan, die ihr geholfen haben die Ayurveda-Medizin zu entdecken, werden zu ihrer Unterstützeng.

„Ich habe ein Netz geflochten; ich las und ich habe viele Experten, Ärzte kennengelernt”.

Olga kehrt nach Kerala in Südindien zurück, wo sie viele Krankenhäuser und Pflegezentren besucht. Diese Reise ist Bestätigung und Enttäuschung zugleich. Sie erklärt dies so: „Wenn der Arzt gut ausgebildet ist, erscheinen ihm ayurvedische Behandlungen interessant und effektiv, aber die Bedingungen, unter denen Öle und andere „natürliche“ Mittel hergestellt werden, lassen Zweifel aufkommen. Heilkräuter sind oft voll mit Pestiziden. Einige sind in Kerala nicht mal angebaut. Die Bedingungen und die anschließende Lagerung sind genauso schlecht.“ Olga hat eine sehr klare Vision: Ich werde Gewürze und Heilpflanzen auf möglichst natürliche Weise anbauen und ein Ayurveda-Krankenhaus eröffnen.


Einleitung

2006 fand Olga ihr erträumtes perfektes ökologisches Grundstück, aber die Abenteuer begannen erst gerade. Unter den Charakteren, die in ihrer Geschichte auftauchen, finden wir einen unehrlichen lokalen Manager, eifersüchtige, schadende Nachbarn, misstrauische und manipulierte Dorfbewohner, einen korrupten Anwalt und populistische Politiker.

Sie dachte nie daran, aufzugeben. Trotz der Rivalität, einer ganzen Palette Einschüchterungstechniken, kämpft Olga und mit gemeinsamen Kräften, mit Menschen, die sich auf ihre Seite gestellt haben und ihr treu waren, von der Ankunft bis zum Ende – gewinnt sie. Zusammen mit Balachandran, dem Verantwortlichen für die Gewinnung, Soman, dem Teamleiter und Solenjine, einer Frauenbeauftragten, leisten sie titanische Arbeit.

„Der Boden war steinig, wir haben ihn durch Humus ersetzt” – erinnert sie sich. „Um auf diesem steilen Gelände etwas anzubauen, war es nötig, Stein für Stein, nur mit der Kraft der Arme, Terrassen zu bauen. Aber es kam der Tag, an dem wir Bäume pflanzten.“

Die Annahme der Konvention der natürlichen Landwirtschaft, ohne Budget (Zero Budget Natural Farming Convention), die vom indischen Subhash Palekar gefördert wird, was auch genau null Subventionen bedeutet – kultiviert Olga mehr als vierzig Pflanzenarten, die für ihre heilenden Wirkungen bekannt sind: Meringa Alma, Aloe Vera, Wild Ingwer. Sie entwickelt ökologische Techniken. Im Laufe der Jahre schulte und teilte sie ihre Erfahrung mit den indischen Bauernverbänden. Wertvolles lokales Wissen von Soman half ihr auch bei der Wahl und Planung der Fruchtfolge und bei der Auswahl neuer Samen.

Natürliche Landwirtschaft ... "Damit es funktioniert, müssen wir die Artenvielfalt respektieren", sagt Olga. "Es gibt hier keine exklusiven Kulturen, die Arten sind gemischt. Sie unterstützen und schützen sich, die einen durch die anderen. Der Schatten der einen, der abstoßende Geruch der zweiten oder die abschreckende Wirkung gegen die Fauna der dritten, das alles scheint logisch zu sein! Sogar das Vetiver (Gras – Unkraut) findet seinen Platz in diesem Ökosystem, stärkt mit den Wurzeln die Steinmauer der Terrasse und lockt hübsche, bunte Schmetterlinge an, die sich auf seine Blätter setzten.

Haltung der Kulturpflanzen, deren Reinigung, natürliche Bodendünung, Erzeugung biologisches Saatgut aus nicht hybriden Pflanzen, Schutz der jungen Triebe und Aufrechterhaltung der Bodenfeuchtigkeit unter Kokospalmen… Olga verwendet einfache Techniken, die an die Realität des Feldes und dieser Arbeit angepasst sind. Und es funktioniert.

"Hier verwenden wir keine Chemikalien. Aufgrund der Situation vor Ort haben wir keinen Kontakt mit den Schadstoffen. Nur der Regen ist ein äußeres Element“ - sagt sie. Da „nichts verloren geht“ wird das Regenwasser aufgefangen und dank eines ausgeklügelten Speichersystems, eines Netzes flexibler Rohre und einer einzigen Pumpe, zur Versorgung der gesamten Plantage verwendet wird! "Ich will keine komplizierte Technik. Wir müssen in der Lage sein, alles selbst zu reparieren, und wir müssen uns nicht auf jemanden verlassen, der vielleicht nie kommt “, sagt Olga mit einer Klarheit, die aus Erfahrung kommt.

Obwohl sie sich nie als Landwirtin vorstellte, wurde sie eine Expertin für ökologische Lösungen: hier ein Parasit, Neemöl mit Holzasche vermischt, und das war's. Unter all ihren Plantagen erwähnt sie drei, die ihr besonders am Herzen liegen: Kokosnuss, Kurkuma und Pfeffer. Sie sollen in der Krebsforschung und zur Vorbeugung gegen degenerative Erkrankungen eingesetzt werden. Olga verwendet alte Methoden und ein paar Geheimnisse, um ihr Kokosöl mit einzigartigen Eigenschaften herzustellen. Ihr schwarzer Pfeffer mit außergewöhnlich starkem Geschmack zeichnet sich durch einen beispiellosen Piperingehalt aus. Ihre Kurkuma ist nach dem Pulverisieren vollkommen sauber. Die Qualität der Ökoproduktion ist so hoch, dass es viele Käufer anzieht, die neugierig auf diesen Bauernhof sind, der aus einem unberührten Land stamm. "Amerikanische und israelische Labore wünschen sich eine Auslieferung von 800 bis 900 kg Kurkuma, um die Versuche, Krebs auf diese Weise zu behandeln, auszuweiten.

Dies alles erfordert bereits einer Produktion von vier Tonnen Frischpflanzen!“ – ruft Olga.

Mit Leidenschaft und Aufopferung produzieren und bringen sie und ihr Team einzigartige Pflanzen in die Pulverform. Momentan wird nur eine begrenzte Menge frei verkauft oder ins Ausland exportiert. Die meisten Pflanzen werden noch für die Wiederbepflanzung gelagert. "Ich schätze, dass viele Pflanzen nach fünf Jahren ihre eigenen endemischen Sorten erzeugen werden", sagte sie, "was die höchste Qualitätsgarantie gibt!" An den Hängen von Agasthiyamalai fehlt keinen Platz für den biologischen Pflanzenanbau von absolut höchster biologischer Reinheit. Fehlen kann es nur an Zeit oder Arbeitskräften.




Hochwertige Projekte

Und das Krankenhausprojekt? Dieser ist immer noch in der Entwicklung. Olga erwägt die Zusammenarbeit mit einigen jungen, aber bereits erfahrenen Ärzten, die sich auf die Behandlung von Multipler Sklerose und anderen Krankheiten spezialisiert haben, bei denen die euroamerikanische Medizin hilflos ist – mit der Ayurveda-Methode. Ihre Idee lautet: "Eine Struktur aus zwanzig Räumen zu bauen und den Bewohnern individuelle Betreuung in einer gesunden Umgebung zu bieten, da die Patienten einige Zeit bei uns bleiben würden. Ökologisches Haus, tolle Aussicht, Ruheterrasse und effektive Behandlungsmethoden, dies ist ein altruistisches und potenziell rentables Projekt.“

Das früher viele Schäden verursachende Panchayat (örtliche Selbstverwaltung, eine Art Dorfrat), jetzt stolz auf die Popularität seines Dorfes dank Olga, möchte sich dem Milchviehbetrieb anschließen. Olga hat vier Kasargod-Kühe, darunter eine hübsche Marie-Claire dunkler und glänzender Farbe; sie gibt eine hochwertige A2-Milch… Ist sie bereit, zwanzigmal so viele zu nehmen? „Warum nicht? Je mehr wir unseren Anbau ausdehnen wollen, desto mehr Dünger brauchen wir, und der Mist dieser Kühe ist perfekt!” – scherzt Olga, die sich vorstellt, ihre Milch an die umliegenden Schulen zu vertreiben. Eröffnet werden kann auch ein Platz für die Meditation und Yoga-Übungen. Und Einkommen bringen. Es kann ein Ort entstehen, der die Kinder-Gruppen in den Sommerferien unter dem Motto: „Entdeckung der Natur“ unterbringen kann. Während der restlichen Zeit des Jahres kann es den älteren Menschen dienen, die sich um ihre Gesundheit kümmern und Ruhe suchen…

Träume, Projekte... Olga denkt schon lange über diesen Ort in der Kategorie ihres Hauses für immer.

Später Nachmittag. Alle gehen den Hügel zu Fuß hinunter. Trotz der Müdigkeit marschieren die Arbeiter zügig und scherzen. Die Frauen tragen auf dem Kopf Bananenstauden. Wir bewundern ein kleines pummeliges Kind auf der Straße. Gefüllt mit guter, frischer Milch Glas bringen wir in die Stadt. Lächelnde Dorfbewohner grüßen uns freundlich. Ob es eine Magie auf diesem Hügel gibt?


Amelia Weigel


Mehr Informationen:

Thanal
& Atma letters - EN

Olga Richards - FR


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11.02.2019 Übersetzung und © by Krzysztof Nowak
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Link zum Originaltext: http://colway.pl/informacje/newsy/530-niezwykla-kobieta-w-indiach-dwoch-pasjonatow-ze-szwecji-dwa-licea-menedzerki-colway-i-inne-sploty-ludzkich-losow

Tags: Axanta

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